Schützenverein Steinwedel von 1952 e. V.
Schiessen - Der Sport für jedes Alter

Die Geschichte des Vereins

 

Der Beginn

Die erste Versammlung am 14 Juni 1952 in der damaligen Gaststätte Kuhlmann statt. Bei dieser Versammlung waren „nur“ ca 30 Personen anwesend. Viele weitere Interessenten waren (so wird im Protokoll vermutet) wegen des außergewöhnlich schlechten Wetters nicht gekommen. Auch hatten viele Schichtarbeiter ihre Eintrittserklärung in einem Erklärungsbuch abgegeben.

Im Gründungsjahr 1952 hatte der Verein 68 Mitglieder:

Das erste Übungsschießen fand am 21.Juni 1952 mit dem ersten vereinseigenen Gewehr auf dem noch einzigen Stand des Vereins und  das erste Sommerschützenfest und die Fahnenweihe 1954 statt.

Erster Kreiskönig (ein neuer Wettbewerb aller im KSV zusammengeschlossenen Vereine) war ein Schütze aus Steinwedel: Erich Grabowski.


Ab 1960 mit Damenabteilung

 

Für die neue Damen- und Jungmädelabteilung,  die am 1. Juli 1960 gegründet wurde, meldeten sich 28 weibliche Mitglieder

Wichtelgruppe 1996

Die neue Wichtelgruppe wird zum 1. April 1996 eingerichtet.  Die 6-11-jährigen bleiben beitragsfrei. Erstes Wichtelschießen am 3. Mai 1996.


Tatsachen und Anekdoten

1957      richtet der Schützenverein das Erntefest aus. Es wurde bemängelt, dass nicht alle
Mitglieder beim Essen im Saal anwesend waren, sondern teilweise in der Gaststube
saßen. Der Verein erwägt künftig in solchen Fällen den Fortfall von
Vergünstigungen. Die Kapelle Stahlhut spielt bis morgens 5.00 Uhr.

1958   Der Verein verzeichnet 18 Jungschützen.

 

1959   Zu Weihnachten fand ein erstes Wild- und Gefügelschießen mit einer Beteiligung
 von 34 Teilnehmern statt.

1962    Der Verein hatte 119 Mitglieder (davon 30 Damen).

1963    Die Anschaffung einer Teilermaschine wurde beschlossen.
Am 05.10.63 wird der Verein wieder das Erntefest gestalten.

1964    Die von August Bötticher gestiftete „Diana“ wird als Wanderpreis immer für
ein Jahr ausgeschossen (auch heute noch der begehrteste Preis).

1966    Die Anschaffung einer ersten Luftpistole wurde vereinbart.
An die Gemeinde Steinwedel wurde der Antrag gestellt, das Wappen verwenden zu dürfen.

1968    Beschluss, dass alle Mitglieder ab 75 J. beitragsfrei sein sollen.

Das Sommerschützenfest soll, um Kosten zu sparen, ohne Zelt im Saal der
Gaststätte Just stattfinden.

1969    Damenschießwart wurde erstmals mit Ilse Hiller eine Frau.

1973    Erstmalig wird ein Kinderkönig (Schülerkönig) ausgeschossen.

1977    Bereits 1977 bestand die  Absicht des Ortsrates, die Schule mit einem
Dorfgemeinschaftshaus zu kombinieren und umzubauen. Kellerräume wären
dann unter anderem durch den Schützenverein nutzbar.

Schützenausmarsch 1977 ohne Musik
„Die Pleite mit der Musik soll sich nicht wiederholen“ meldete am 5.4.1978 die Landkreiszeitung.
Weiter: “Eine große Pleite mit der Musik erlebte der Schützenverein Steinwedel beim Schützenfest des letzten Jahres; keine Musik gab es am Sonnabend und bei dem anschließenden Annageln der Königsscheiben. Aus dieser Erfahrung zog der Verein in der ersten diesjährigen Vorstandssitzung nach der Hauptversammlung den Schluss, künftig selbst für die Musik zu sorgen. Es wurde eine Vereinbarung mit dem Festwirt Adolf Winter erzielt, der dem Verein einen angemessenen Betrag für die Musik zur Verfügung stellte“.   

(Auszug aus Burgdorfer. Kreisblatt./Lehrter Stadtblatt v. 05.09.1977)


1978    Es wurde der Kauf  einer Teiler-Messmaschine beschlossen.
Die nächste Winterkönigin soll erstmalig per Teiler ermittelt werden.

1979    Die Pläne des Vereinswirtes Kuhlmann (Geschäfts-Aufgabe) und die Tatsache,
dass der Luftgewehrstand nicht mehr ausreicht, zwingen zur Suche nach einer neuen Bleibe. Die Stadt Lehrte signalisiert die Nutzung der Kellerräume der Schule durch den Verein.

1980    Es wird der Ausbau eines provisorischen Schießstandes in den Stallungen der
Familie Schubert beschlossen.

1982
Schweinepreisschießen des Vorjahres mit 5 Schweinen, d.h. = 73 Preisen.

1983    Ein erstes Dorfgemeinschaftsschießen soll organisiert werden.

1985    Zum Sommerschützenfest feiert die Damenabteilung ihr 25-jähriges Bestehen
und schießt unter allen bisherigen Königinnen eine Kaiserin aus. Siegerin
wurde Gudrun Wrede.

1994    Es ist endlich soweit: Die Pläne für den für den Ausbau des neuen Schützenheimes werden gemacht.
 
1995    Schützenfest mit Eklat: Die „Scheibenkieker“ erhielten für ein nicht zugelassenes motorisiertes „Spaß-Fahrzeug“  innerhalb des Festumzuges eine Anzeige.


1996    Neues Schützenheim eingeweiht
Der gemeinsam vom Schützenverein und der Soldatenkameradschaft ausgebaute Schützenkeller im neuen Steinwedeler Mehrzweckbau wurde am 15. Juni 1996 eingeweiht.

2002    50-jähriges Vereinsjubiläum